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Praxis für Gastroenterologie Dr. med. J. Emrich Internist und Gastroenterologe E-Mail: info@dr-emrich-aschaffenburg.de
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PRAXIS-LEISTUNGEN
Enddarmuntersuchung Indikation zur Enddarmuntersuchung Die Proktologie beschäftigt sich mit der Abklärung von Erkrankungen im Bereich des unteren Enddarmes (Rektum), der Schließmuskelregion  (Analkanal) sowie der äußeren Afterregion (Perianalregion) wie z. B. Hämorrhoiden, Analfissuren, Analfisteln, Stuhlinkontinenz, Analtumoren und Infektionen. Die Untersuchung erfolgt mittels Sichtprüfung (Inspektion), Austastung (Palpation) und Enddarmspiegelung (Proktoskopie). Gründe für die Untersuchung sind v. a. Blutungen, Schmerzen, Juckreiz, Sekretion von Flüssigkeiten, Vorwölbungen oder Schwellungen im Bereich des Darmausgangs sowie eine gestörte Stuhlentleerung (Verstopfung, Stuhlinkontinenz). Vorbereitung zur Enddarmuntersuchung Vor der Untersuchung erhalten Sie eine ausführliche Aufklärung in der alle wichtigen Punkte der Untersuchung aufgeführt sind. Zur Vorbereitung auf die Untersuchung muss der Enddarm durch einen Toilettengang entleert werden. In seltenen Fällen ist eine zusätzliche Enddarmreinigung mit einem kleinen Einlauf (Klystier) notwendig. Salben sollten vor der Untersuchung im Bereich des Afters nicht  aufgetragen werden. Weitere Maßnahmen sind nicht notwendig. Durchführung der Enddarmuntersuchung Die Untersuchung wird in Linksseitenlage durchgeführt. Eine Schmerz‐ oder Tiefschlafspritze für diese einfache und sehr kurze Untersuchung ist nicht notwendig. Zuerst wird die Region um den After sowie durch leichtes Spreizen des Afters auch im Bereich des unteren Analkanals optisch beurteilt.
Anschließend erfolgt eine vorsichtige Austastung der Schließmuskel- region sowie des unteren Enddarmes mit dem Finger. Dann wird ein mit Gleitgel bestrichenes kleines Endoskop (Proktoskop) vorsichtig in den After eingeführt und wenige Zentimeter bis in den Enddarmbereich vorgeführt. Beim langsamen Zurückziehen des Endoskops kann dann die Schleimhaut im Bereich des Enddarmes sowie des Analkanals beurteilt werden. Die Untersuchung dauert nur 3 – 5 Minuten. Wenn notwendig, kann im Rahmen einer Enddarmspiegelung auch eine Hämorrhoidenbehandlung erfolgen (Abbinden mittels eines Gummirings). Sollten Sie Medikamente zur Blutverdünnung einnehmen (z. B. Clopidogrel, Plavix, Iscover, Efient, Aggrenox, Brilique, Pradaxa, Xarelto, Eliquis, Lixiana, Marcumar, Heparinspritzen oder andere) müssen Sie uns dies in jedem Fall vor einer Hämorrhoiden- behandlung mitteilen. Nach der Enddarmuntersuchung Nach einer proktologischen Untersuchung ohne Hämorrhoiden- behandlung bestehen normalerweise keine Beschwerden und es sind auch keine weiteren Maßnahmen zu beachten. Im Anschluss an eine Hämorrhoidenbehandlung kann es in seltenen Fällen zu leichteren Beschwerden kommen (Ziehen, Druckgefühl). Diese klingen jedoch fast immer innerhalb von 1 – 2 Tagen ab. Bei Bedarf kann in dieser Zeit ein leichtes Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen, Diclofenac) eingenommen werden. Sollten Sie den vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie im Interesse anderer Patienten bitte mindestens 3 Tage vorher ab, damit wir den Termin neu vergeben können.         Information Enddarmerkrankungen (PDF) zum Download <